Internationales Versöhnungsprojekt
„Gemeinsam erinnern für eine bessere Zukunft“ war die Intention dieses internationalen Versöhnungstreffens. In der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg kamen SchülerInnen der Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg, des schwäbischen Paul-Distelbarth-Gymnasiums Obersulm und des tschechischen Gymnasiums Tachov zu einer Jugendbegegnung zusammen.
Zentrum der Begegnung waren das Erkunden der Gedenkstätte und die Teilnahme an einem Theaterworkshop des böhmischen Theaternetzwerkes Čojč.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage: Was dürfen wir nicht vergessen – und wie können wir für die Zukunft daraus lernen? Infolgedessen wurden Themen wie Erinnerung, Schuldabwehr und Versöhnung, aber auch demokratische Werte wie Verantwortung, Toleranz und Gemeinschaft diskutiert. Besonders bereichernd war die deutsch-tschechische Zusammenarbeit. Unterschiedliche Sprachen und Sichtweisen führten zu wertvollem Diskurs und einem besonderen Miteinander.
Abschließend trugen die Schüler und Schülerinnen ihre Erfahrungen in einem Bericht für das Magazin der Gedenkstätte zusammen und recherchierten für deren Projekt „Research Stories“ eine Häftlingsbiografie. Ein starker Einsatz gegen das Vergessen und ein gelungener Beitrag zur Fragestellung, wie Versöhnung gelingen könnte.
Möglich gemacht hat dieses gelungene Projekt der Völkerverständigung erst die großzügige Unterstützung der „Miteinander-Stiftung Nürnberg“. Vielen herzlichen Dank!
